Flash-Tutorial #2 Flash-Tutorial #3
Flash-Tutorial #1
Grundlagen
Das Inhaltsverzeichnis dieses Tutorials:
(Ein Mausklick auf den Inhaltspunkt erleichtert die Suche ;-o))
Zunächst
einmal ist es egal, welche Flash-Version Sie zur Hand haben, denn dieses Tutorial
behandelt die Grundlagen der Versionen Flash 4, Flash 5, Flash 6, Flash MX und Flash MX 2004 Professional.
Auch wenn Sie über eine ältere der vorgenannten Versionen verfügen,
hoffe ich, dass Ihnen dieses Tutorial helfen kann, denn ich versuchte es so
allgemein wie möglich zu halten. Ich hoffe das ist mir gelungen. Dieses
Tutorial behandelt im übrigen nicht die Verwendung
von Swish oder ähnlichen Programmen die Shockwave-Filme ohne Flash erzeugen.
Im übrigen möchte ich hiermit anmerken, dass Sie dieses Tutorial nicht zu einem Flash-Profi machen wird. Dazu ist es sicherlich zu oberflächlich. Es geht hier nur um die Grundlagen!
Flash hat sich in den letzten Jahren zum Standard für animierte und interaktive Webseiten durchgesetzt. Dies beruht mit Sicherheit darauf, dass Flash sehr umfangreiche Programmfunktionen anbietet und bei der Erstellung von Filmen und Animationen, sowie bei Webseiten keinerlei Wünsche übrig lässt. Speziell die integrierte Programmiersprache "Action-Script" machen Flash zu einem äusserst leistungsfähigen Werkzeug. Die Programmiersprache 'Action-Script' wird allerdings in diesem Tutorial nur am Rande behandelt.
Unabhängig von Sinn und Zweck der Möglichkeiten die Flash anbietet gibt es eigentlich nichts, was mit Flash nicht realisierbar wäre. Also von Online-Formularen, Webseiten, Grafiken, über komplexe Anwendungen und Spiele, animierte oder statische Banner oder gar Screensavern gibt es meines Wissens nichts, was nicht machbar wäre. Falls ich mich da irre, soll mich bitte jemand des Besseren belehren ;o
Unterschiede: Flash und Shockwave
Oft wird von dem Flash-Player gesprochen. Damit entstehen oft Missverständnisse. Denn Flash produziert zwar standardmässig Shockwave-Filme (*.swf), Diese erfordern aber den Flash-Player. Der Flash-Player spielt somit die aufgerufenen Shockwave-Filme ab.
Möglichkeiten der mit Flash erzeugbaren Dateien:
*.fla (Dateien mit dieser Endung ist die eigentliche Flash-Datei. Sie dient weitgehend
zur weiteren Bearbeitung des erzeugten Filmes und haben somit auch nichts auf
dem Server zu suchen. Es sei denn(!), Sie wollen diese Datei anderen zum runterladen
anbieten).
*.swf (Shockwave-Datei; diese Datei wird standardmässig
von Flash erstellt. Dies ist der eigentliche Film).
*.html (Auch diese Datei wird standardmässig von Flash generiert.
Sie enthält den Aufruf des gleichnamigen Shockwave-Films [*.swf]).
*.gif (Graphic Interlaced Format; Grafik-Datei; bietet sich
vor allem fürs Internet an, da die Dateigrösse sehr klein und ohne
grossen Qualitätsverlust ist).
*.jpg (Grafik-Datei; bietet sich vor allem fürs Internet
an, da die Dateigrösse sehr klein und ohne grosse Qualitätsverluste
ist).
*.png (Portable Network Graphics;
Grafik-Datei; bietet sich vor allem fürs Internet an, da die Dateigrösse
sehr klein und ohne grossen Qualitätsverlust ist).
*.exe (Windows Projektor Datei; hierbei wird eine ausführbahre Datei erzeugt. Dies bietet sich vor allem für Anwendungen, Spiele, etc...
an).
*.hqx (Macintosh Projektor Datei; auch hierbei wird eine ausführbahre Datei erzeugt. Bietet sich vor allem für Anwendungen an die auf einem Macintosh-Rechner
laufen sollen).
*.mov (Quick Time Datei. Dieses Dateiformat bietet sich vor allem für Präsentationen an).
2. Tipps und Tricks für den Einstieg in Flash
Grundsätzlich empfehle ich für jede Aktion eine eigene Ebene zu erstellen und diese logisch zu benennen. Dies vereinfacht das Nacharbeiten der Flash-Datei, speziell wenn man länger nicht damit gearbeitet hat. Die Ebenen sollte man sich als Folien vorstellen, ich denke das ist das einfachste und beste Beispiel. Man sollte ausserdem bedenken, das jede 'darüberliegende' Folie Priorität hat. Sie überdeckt somit die darunterliegende(n), falls sie nicht Transparent ist.
Die Bibliothek ist eines der Herzstücke des Flash-Filmes. Sie beeinhaltet alle Animationen, Filme, Sounds, Schaltflächen, etc... die den aktuellen Film betreffen. Die Bibliothek ist meines Wissens in allen Flash-Versionen mit dem Tastenkürzel 'STRG+L" erreichbar und somit ein wichtiger Bestandteil des Filmes. Ausserdem bietet Flash mit dieser Funktion einiges, was auf den ersten Blick den wenigsten auffällt.
1. Flash exportiert nur die 'benötigten' Elemente in den exportierten Film, egal wieviel Elemente sich in der Bibliothek befinden.
2. Ausserdem bietet Flash die Möglichkeit, Objekte aus der Bibliothek mehrfach auf die Bühne zu ziehen. Auch diese werden im exportierten Film nur einmal benutzt!
4. Film im Film, wie geht das?
Flash bietet die Möglichkeit einen Movieclip (MC) im laufenden Hauptfilm laufen zu lassen. Dazu erstellt man auf der Bühne (am besten auf eigener Ebene) einen 'Platzhalter' und verwandelt diesen mit der Taste F8 zu einem Movieclip und benennt ihn entsprechend. Dieser MC hat nun die gleichen Eigenschaften wie der Hauptfilm (eigene Ebenen, eigene Zeitleiste). Darin plaziert man nun seinen Film, welcher unabhängig vom Hauptfilm läuft und eigene Einstellungen haben kann. Der Platzhalter kann auf der Hauptebene (_root) je nach belieben plaziert werden. Der darin beinhaltete Film erscheint logischerweise an der Stelle, an der sich der Platzhalter befindet. Nachdem sich der Platzhalter an der richtigen Stelle befindet, empfehle ich den Alpha-Wert auf 0% zu setzen, damit er unsichtbar wird. Der Alpha-Wert des Platzhalters beinflusst nicht die Sichtbarkeit des darin befindlichen Filmes!
5. Flash Erweiterungen (Flash-Extensions)
Seit Flash 5 gibt es die Möglichkeit Flash mit sogenannten Extensions zu bereichern. Diese erleichtern die Arbeit mit Flash nicht nur, sie bieten auch so manche nette Spielereien. Beispielsweise Preloader, Textfelder die aus externen Dateien lesen, Scrollbalken, diverse Menüs und etliches mehr.
Um die Erweiterungen installieren zu können, benötigt man den Extension Manager den man sich auf www.macromedia.com herunterladen kann. Die Erweiterungen dazu bekommt man auf www.flashcomponents.net.
6. Frequently Asked Questions (immer wieder auftauchende Fragen)
Frage: Wie werden Daten aus externen Dateien richtig ausgelesen, bzw. korrekt dargestellt?
Antwort: Seit Flash 5 bieten diverse, von Macromedia unabhängige Programmierer, sogenannte Flash-Extensions an (siehe auch Punkt 5). Allerdings kann Flash die deutschen Umlaute und Sonderzeichen wie „ä,ü,ö,und ß“ nicht aus extern geladenen Texten korrekt darstellen. Sie werden meist mit einem „“ dargestellt. Mit dem Action-Script Befehl: „System.useCodepage = true“ im ersten Keyframe des Flash-Filmes sollte das Problem behoben sein.
WICHTIG: die Textdatei aus der die Texte ausgelesen werden, muss im UTF-8 Code-Modus gespeichert sein!Frage: Kann ich mein(en) Flash-Banner/Flash-Intro auf meinem Webspace anbieten?
Antwort: Ja, das sollte auf jedem Webspace funktionieren. Erfahrungsgemäss wird meist der 'Fehler' begangen, die Shockwave-Datei nicht per <object> und <embed>-Befehl aufzurufen oder die Datei befindet sich nicht an der aufgerufenen URL.
Eigentlich ist es ganz einfach, denn Flash bringt diese Option mit:
Flash erzeugt nach der Funktion 'Datei' ---> 'Datei veröffentlichen' eine HTML-Datei welche den Shockwave-Film per 'object' und 'embed'-Befehl aufruft. Dies ist die Standardeinstellung, es sei denn, Sie hätten diese deaktiviert.
Im folgenden könnte das also so aussehen:
<object classid="clsid:166B1BCA-3F9C-11CF-8075-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/director/sw.cab#version=8,5,0,0" width="550" height="400">
<param name="src" value="meine_datei.swf">
<embed src="meine_datei.swf" pluginspage="http://www.macromedia.com/shockwave/download/" width="550" height="400"></embed>
</object>
Dieser Aufruf sollte reichen damit der Flash-Banner/Intro auf ihrem Webspace funktioniert. Die Werte "meine_datei.swf", "width" und "height" müssen natürlich angepasst werden. Das einfachste ist allerdings Flash die Arbeit zu überlassen. Über 'Datei'--> 'Veröffentlichen' lässt sich eine HTML-Datei generieren, welche die passenden Parameter beinhaltet. Danach einfach die Dateien auf den Webserver laden!
Popup aus einem Flashfilm per Schaltfläche, GetURL und JavaScript:
on (release)
{ getURL("javascript:window.open('dateiname.html', 'Fenstername', 'width=460,height=360,top=200,left=250,toolbar=0,menubar=0,location=0,status=0,resizable=0,scrollbars=no'); void(0);");}
Automatisches Popup aus einem Flashfilm per GetURL und JavaScript:
getURL ("javascript:window.open ('dateiname.html', 'Fenstername', 'width=460,height=360,top=200,left=250,toolbar=0,menubar=0,location=0,status=0,resizable=0,scrollbars=no'); void(0);");
Die Parameter sind natürlich je nach Film anzupassen!
Flash ist sicherlich etwas 'gewöhnungsbedürftig' für den Newbie. Doch welches Programm ist das Anfangs nicht? Also nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Ich kann aus persönlicher Sicht und Erfahrung folgende Tipps geben:
- sehen Sie sich die Tutorials an, die Flash mitliefert. Sie sind sehr gut und erleichtern den Einstieg.
- kaufen sie sich ein Buch über Flash. Die Tuts alleine werden sie schnell an eine Grenze bringen. Die Investition von 10 €uro wird Ihnen helfen. Besser ist allerdings ein Buch für 30 oder gar 40 Euro, denn dann kaufen Sie nur einmal!
- Sie haben Fla´s und stellen sich immer wieder die Frage "wie haben die das gemacht"? Durchforsten Sie die Dateien genau, denn mit der Fla-Datei haben Sie den Quellcode und dann werden Sie es rausfinden und sicherlich jede Menge dabei lernen! (und vielleicht mehr als in diesem Tutorial, welches übrigens mein erstes ist! ;o))
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